Auf Grund verbesserter Möglichkeiten mit der neuesten Blogsoftware von WordPress, die hier leider nicht implementiert werden kann, bekommt der bekannte Olivenölblog eine neue Adresse. Sie erreichen ihn zukünftig hier: http://olivenoelblog.com
Alle Inhalte, die Sie auch hier noch finden, wurden übernommen, neue Rezepte und Geschichten rund ums Olivenöl und das Kochen erwarten Sie schon. Ich freue mich auf Ihren Besuch im Olivenölblog!
Vom Feinschmecker ausgezeichnet: Olivenwerkstatt Picudo/Hojiblanca
Vögel zwitschern aus allen Richtungen auf mich ein, in der Ferne röhren die Trecker und die unvermeidlichen Rasenmäher, es sind 23°C, der zweite wirklich schöne Tag des Jahres. Ich sitze im Garten, unser alter Hund hechelt sich nach dem Spazierengehen die Körpertemperatur auf ein ihm erträgliches Maß herunter.
Vor mir auf dem Tisch vorm Gartenhäuschen ein Glas mit einem naturtrüben Olivenöl, welches ich zu probieren gedenke. Ich bin gespannt, denn dieses Öl ist in diesem Jahr bei der Verkostung des Feinschmeckers als eines der besten 250 Öle ausgezeichnet worden. Das Öl der Olivenwerkstatt des Michael Schwaighofer aus Andalusien, nahe der wunderbaren Stadt Granada, ist aus den Olivensorten Picudo und Hojiblanca in einer modernen Ölmühle hergestellt und ungefiltert abgefüllt worden. Für Liebhaber eines naturtrüben Öls ein wahres „Öldorado“.
Eine Hand wärmt das Glas mit dem Öl, die andere Hand deckt es ab, damit die Nase sofort in den Duft des Öls eintauchen kann. Ich rieche bananig-artischockiges und auch ein wenig Apfel. Der Geruch erinnert mich an eine alte Apfelsorte namens Doppelprinz, von der wir nur wenige Meter entfernt einen Baum stehen hatten, der im vorletzten Jahr leider abgeholzt werden musste, da er morsch war. Auch schleicht sich noch ein wenig Mandel in den Geruch; der Geschmack bekräftigt alle gerochenen Aromen. Nach dem ersten mild-fruchtigen Eindruck, macht eine leichte Schärfe mit einem ebenfalls leichten Kratzen im Hals auf sich aufmerksam, und an den Zungenaußenseiten Richtung Wangen machen die Rezeptoren einen angenehmen Bitterton aus, der fast sofort wieder verschwindet. Die Schärfe bleibt noch einen Moment, dann hat man einen angenehmen fruchtig-mandeligen Geschmack auf der Zunge, der nach mehr Olivenöl verlangt.
Die erste Idee: Aioli. Da Grillen geplant ist, und die Backkartoffeln schon auf den Ofen warten, eine nachvollziehbare. Leichte Sommersalate profitieren ebenfalls von diesem Öl, Lollo Rosso und Lollo Bianco lachen mir schon mal aus dem Beet entgegen. Auch final über gegrillte Seezunge geträufelt sicher ein Gewinn für den Fisch. Nun brauche ich aber gar nicht so viel rätseln, zu was ich das Öl verwende, denn der begnadete und ausgezeichnete Koch Michael Schwaighofer hat mir Rezepte und Bilder versprochen. Lassen Sie uns gespannt sein, was aus der spanischen Küche demnächst uns und unserer Familie, Freunden und Gästen serviert wird.
Ein weiteres „Schmankerl“ ist der überaus günstige Preis des Öls, der durch Direktimport möglich ist. Freuen Sie sich mit mir auf einen Olivenöl-Sommer, der den Namen Sommer hoffentlich verdient.
Im Süden Portugals, der Alentejo-Region, entstehen einige der besten Olivenöle Portugals. Fruchtbare Böden und eine stete Brise vom Atlantik sorgen für ein optimales Klima. Das Landgut der Familie Passanha mit dem Namen Quinta de São Vicente produziert dort seit 1738 Olivenöl.
Quinta de São Vicente – fruchtig, mild, mit feiner Schärfe und angenehmem Bitterton.
Die ursprünglich aus der genovesischen Republik (Italien) stammende Familie Pessagno siedelte im 14. Jahrhundert nach Portugal um. Im laufe der folgenden Generationen änderte sich der Name zur heutigen Form: Passanha. Belohnt für treue Dienste erhielt die Familie 1738 vom Portugiesischen König Land in der Nähe von Beja zugewiesen. Noch heute der Grundstein für das Landgut.
Die für die Alentejo-Region typischen Olivensorten sind Arbequina (man vermutet, dass diese Sorte ursprünglich aus Palästina stammt, sie ist auch gut als Essolive geeignet ) und die autochthone Sorte Cobraçosa. Der Blend dieser beiden Öle ergibt ein auf der ganzen Welt von Olivenölkennern hochgeschätztes, fruchtig-mildes Olivenöl.
Leider trafen bislang die portugiesischen Öle nicht den internationalen Geschmack. Erst die im Jahr 2007 erbaute, hochmoderne Ölmühle machte es möglich, die von Hand geernteten Oliven innerhalb von acht Stunden zu verarbeiten. Das im kontnuierlichen Verfahren hergestellte Öl wird sortenrein, nach Chargen sortiert, in Edelstahltanks gelagert, bei kontrollierter Temperatur und unter Luftausschluss mittel Stickstoff. So kann man nach vorgegebenen Geschmacksmustern ein Blend zusammenstellen, der den internationalen Vorlieben Rechnung trägt.
Das Quinta de São Vicente in der durchsichtigen Glasflasche ergibt dabei ein mild-fruchtiges, nach frischen Äpfeln und komplexen, nicht genau zu definierenden Aromen schmeckendes Öl, welches nur auf den täglichen Einsatz wartet. Das harmonische Olivenöl passt sich fast jedem Gericht perfekt an, auch und gerade den ganz spontan aus heimischen Vorräten gezauberten Salaten.
Dom Diogo – kräftig-fruchtig und trotzdem harmonisch.
Das Dom Diogo in der schwarzen Flasche ist ein Öl für Liebhaber der kräftigen und fruchtigen Öle. Besonders zu rustikalen Gerichten geeignet. Fleisch- und Kartoffelgerichte blühen quasi auf, mit Beigabe dieses wunderbaren Öls. Der Autor – selbst Liebhaber fruchtiger und kräftiger Olivenöle – spricht eine klare Kaufempfehlung aus, für Fans der etwas kräftigeren und aromatischeren Olivenöle.
Wer in Portugal nach Olivenöl der Spitzenklasse fragt, der stößt unweigerlich auf das Öl des Landguts Quinta de São Vicente. Wer dies in Deutschland tut, wird ab jetzt im Olivenölkontor fündig.
Klicken Sie auf den Namen des Öls, um direkt zum Shop zu kommen:
Hochwertige Produkte sollten hochwertig präsentiert werden, um die Qualität auch optisch zu dokumentieren. Wenn man das Glück hat, gleich mit zwei sehr guten Fotografen/in bekannt zu sein, und diese auch noch absolute Olivenölfans sind, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
Die Bilder von Cettina Vicenzino können Sie auf obigem Banner bewundern, nachfolgend einige Aufnahmen von dem Food- und Produktfotostudio Studios Wien, die die Produkte schnörkellos, elegant und auf den Punkt präsentieren. Ganz ohne Ablenkung und emotionales Ambiente. Viel Vergnügen beim Betrachten der Fotos.
Übrigens: Sie können gern Ihre Meinung dazu äußern, die Kommentarfunktion steht Ihnen dazu zur Verfügung.
Olivenöl und Feinkost verschicken wir ab sofort mit UPS
Seit Anfang des Jahres versenden wir unsere Pakete mit UPS statt DHL. Dies begründet sich darin, dass das Olivenölkontor an seinem Standort keine Post- bzw. DHL-Filiale mehr hat, um Pakete einzuliefern. Für unsere Kunden bedeutet dies, dass es keine Samstagszustellung mehr geben wird, und dass Lieferungen an ein Packstation etwas länger dauern, da diese Pakete nach wie vor bei der DHL eingeliefert werden müssen. Ansonsten erfolgen die Lieferungen wie bisher innerhalb zwei bis fünf Werktagen.
Ab April 2010: Lieferung auch nach Österreich
Ab April dieses Jahres werden wir unser Olivenöl und unsere Feinkost auch nach Österreich verschicken können, die Versandkostenpauschale wird nur unwesentlich höher ausfallen (7,90 € für Pakete bis 9 kg), die Frei-Haus-Lieferung ist dann ab einem Warenwert von 85,- € möglich.
Keine Erhöhung der Versandkosten innerhalb Deutschlands
Trotz der höheren Logistikkosten für den Versand (insbesondere schlägt die neue Verpackungsverordnung zu Buche), die erhöhten Kosten für den Transport von Waren, werden wir auf eine Erhöhung der Versandkostenpauschale (5,- € bis 49,99 € Warenwert, Frei Haus ab 50,- € Warenwert) verzichten. Fazit: gute Nachrichten für 2010!
Unser beliebtes Tropföl aus Griechenland liefern wir ab sofort auch in der 250 ml-Flasche. Für Wenigverbraucher oder Single-Haushalte die ideale Flaschengröße, damit das Öl immer frisch auf den Tisch kommt. Mit dem Verschenken von feinstem Olivenöl beweißt man übrigens nicht nur seinen guten Geschmack, man macht genussaffinen Menschen auch garantiert eine Freude.
Die ersten Bestellungen wurden heute versandt. Freuen Sie sich jetzt auf das Novello 2009 aus 100% noch grünen Taggiasca-Oliven. Das erste, ungefilterte Öl des Jahres ist immer etwas ganz Besonderes. Dieser Duft und diese Frische sind nur ein mal im Jahr so zu bekommen. Das Novello sollte natürlich schnell verzehrt werden, da durch die vorhandenen Pflanzenrückstände die Oxidation schneller einsetzt, als das bei gefiltertem Öl der Fall ist. Aus diesem Grunde verkaufen wir das Novello auch nur bis Ende Januar 2010. Novello-Fans sollten sich also beeilen.
April 2009 – Nationaler Preis "Die besten nachgewiesenen Öle Unaprol" – 3. Edition 2009 – 1. Spezialpreis und besondere Erwähnung
März 2009 – 1. Preis Öl (DOP) mittlerer Fruchtigkeit – XVII. Edition des nationalen Wettbewebs Ercole Olivario
März 2009 – 1. Preis – X. Regionalwettbewerb der besten nativen Öle mit geschützter Herkunftsbezeichnung der umbrischen Hügel Assisi Spoleto
Februar 2009 – Nationaler Preis Sirena d’Oro – VII. Edition 2009 Lobende Erwähnung
Dies sind die letzten Auszeichnungen für unseren Neuerwerb aus Umbrien: Olivenöl Extra Nativ „Principe di Mascio“. Schon die Auszeichnungen sprechen für sich. Das Öl aber zu kosten, ist wie eine Reise nach Italien. Im Geruch an frisch gemähtes Gras und Artischocke erinnernd, ist der Geschmack erst mild, dann pfeffrig mit angenehmen Bittertönen. Es ist mittelfruchtig, nach Banane und Mandel. Er harmoniert wunderbar mit süßem Obst oder Tomaten, ist aber auch ein gefälliger Begleiter zu deftigen Fleischspeisen oder zu Hülsenfrüchten.
Das DOP-Öl „Principe di Mascio“ stammt aus Umbrien, die Agricola Mascio liegt bei Trevi, einer kleinen Gemeinde, die für die Schönheit der Landschaft berühmt ist. Mensch und Natur gehen hier schon seit den Zeiten des antiken Roms eine Symbiose ein: modellierte Landschaften und Terrassierungen, die tausenden von Olivenbäumen Platz bieten. Der landwirtschaftliche Betrieb Agricola Mascio produziert ein Olivenöl von herausragender Qualität, mit den modernsten Anlagen, die für Olivenölproduktionen zur Verfügung stehen. Auf 23 ha eigener Anbaufläche liegen die Olivenhaine mit ca. 8.000 Bäumen (70% Moraiolo, 30% Leccino und Frantoio) in süd-süd-östlicher Ausrichtung. Alle auf einer Höhe von 350 – 500 m über dem Meeresspiegel. Der Boden ist kalkhaltig und reich an Skelettierungen, was Wasserstauungen verhindert, und gleichzeitig eine unverwechselbare Olivenölqualität hervorbringt.
Seit 1994 gibt es in der Agricola Mascio Aufzeichnungen über die Entwicklung der Ölbäume in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien (Phänologie), die in einer Datenbank gespeichert werden. So hofft man hier – auch in Zeiten des Klimawandels – die besten Anbautechniken und den größtmöglichen Schutz der Kulturen zu gewährleisten, um optimale Qualität zu erzielen. Die Analysedaten des Öls sprechen – neben den geschmacklichen Vorzügen – für sich.
Laudemio ist ein im Mittelalter geprägter Ausdruck, mit dem man die Teile der Ernte bezeichnete, die dem Feudalherren zustand. Dass dies nicht gerade die schlechtesten Erzeugnisse waren, kann man sich vorstellen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Name Laudemio auserkoren wurde, um besonders gutes Olivenöl aus dem Herzen der Toskana zu kennzeichnen.